Behandlung von Brust- und Schilddrüsenknoten mittels thermischer Verfahren
Thermische Verfahren zur Behandlung von Brust- und Schilddrüsenknoten, auch Thermoablation genannt, zerstören das Knotengewebe durch Hitze, die über eine dünne Sonde punktgenau in den Knoten geleitet wird. Dies führt zur Zerstörung der Zellen, der Knoten verkleinert sich innerhalb von Wochen bis Monate durch den Abbau des körpereigenen Abwehrsystems, und dies ohne größere Narben oder Vollnarkose. Zu den gängigen Verfahren zählen die Radiofrequenzablation, Mikrowellenablation und fokussierte Ultraschallwellen (hierbei wird keine Sonde/Nadel eingeführt).
- Radiofrequenzablation (RFA) bei Schilddrüsenknoten:
Eine Nadel wird in den Knoten eingeführt, und hochfrequente elektrische Energie wird in Hitze umgewandelt, um das Gewebe zu zerstören.
- Mikrowellenablation (MWA) bei Schilddrüsenknoten:
Ähnlich der RFA, wobei eine Mikrowellensonde verwendet wird, die durch eine Anregung von Wassermolekülen im Gewebe Wärme erzeugt.
Fokussierter Ultraschall (HIFU) bei Brust- und Schilddrüsenknoten:
Gebündelte Ultraschallwellen werden eingesetzt, um Knoten durch die Haut hindurch „einzuschmelzen“.
- Minimal-invasiv:
Keine großen Schnitte erforderlich, keine bleibenden Narben.
- Geringe Schmerzen:
Der Eingriff ist weitgehend schmerzfrei und erfordert in der Regel keine Vollnarkose.
- Schnelle Erholung:
Patienten können meist schnell zu ihren normalen Aktivitäten zurückkehren.
- Erhalt des gesunden Gewebes:
Das Brustgewebe und die Schilddrüsenfunktion bleiben weitgehend erhalten, da nur das erkrankte Gewebe zerstört wird.
- Verkleinerung des Knotens:Das Knotenvolumen reduziert sich deutlich, was den raumfordernden Effekt auf umliegende Strukturen verringert.


